Auf der Zielgeraden zahlt sich Training aus.

- Mach dir ein Bild vom Einstellungstest: Wir haben die wichtigsten Tipps f?r dich.
Einstellungstest
Wenn statt dem dicken Umschlag mit deinen Unterlagen nur ein dünnes Briefchen in der Post ist, dürftest du es geschafft haben: Deine Bewerbung hat überzeugt, man will dich kennen lernen. Doch vor dem Vorstellungsgespräch steht häufig noch ein Einstellungstest.
Ganz wichtig: Das solltest du nicht einfach auf dich zukommen lassen - auf diese Situation kannst und musst du dich ausführlich vorbereiten.
Der Einstellungstest:
Hier werden Kenntnisse und Fähigkeiten aus Bereichen wie Rechtschreibung, Allgemeinbildung, Mathematik, logischem und abstraktem Denkvermögen sowie deine Konzentrationsfähigkeit unter die Lupe genommen. Rechne mit Aufgaben zu Dreisatz, Prozent und Zins. Zur Vorbereitung gibt es zahlreiche Ratgeber mit vielen typischen Tests. Einfach mal im Buchhandel nachfragen - und dann fleißig trainieren, das gibt Sicherheit, macht sogar Spaß.
Tipps f?r den Ernstfall:
- Ausschlafen - höchste Konzentration ist gefordert
- Genügend Fahrtzeit einplanen
- Locker bleiben, auch wenn die Zeit drängt: Viele Tests sind so angelegt, dass man im Schnitt gerade mal die Hälfte schafft. Schlimmer wäre es, wenn du vor Hektik eine Aufgabe falsch verstehst.
- Mut zur Nachfrage, wenn du Anweisungen des Testleiters nicht verstanden hast.
- Vorne anfangen, meist steigert sich die Schwierigkeit im Lauf der Aufgaben.
- Mut zur Lücke, bevor du eine Aufgabe gar nicht lösen kannst.
- Trick für Multiple-Choice-Fragen: Erst einmal die ganz unwahrscheinlichen Lösungen aussortieren, dann fällt die Wahl leichter.
- Bloß nicht schummeln - dann bist du sofort ausgeschieden.
Das Gruppenvorstellungsgespräch:
Immer öfter wird der schriftliche Test durch eine zweite Teststufe erweitert, bei der es um sprachliche Fähigkeiten und die Teamfähigkeit geht. Der Ablauf ist meist ähnlich: Zu Beginn müssen sich die Teilnehmer kurz vorstellen; später folgt eine Gruppendiskussion zu einem bestimmten Thema und es muss ein Kurzvortrag gehalten werden. Während es in der Gruppe in erster Linie um dein Verhalten geht, steht beim Kurzvortrag eine Kundensituation in Form eines Rollenspiels im Vordergrund. Beides solltest du üben - zum Beispiel mit deiner Schulklasse oder im Freundeskreis.
Einige Tipps für die Gruppendiskussion:
- Sieh den/die Sprecher/in an und zeige dich aufmerksam und interessiert
- Sprich ruhig, deutlich und engagiert
- Bleib aber immer sachlich, geh auf die Argumente anderer ein - auch wenn du angegriffen wirst
- Lobe Beiträge und Fragen, vermeide ironische und herabsetzende Bemerkungen
- Du musst nicht alles besser wissen: Immer Kontra geben ist nicht notwendig, Fehler zugeben erlaubt
- Lass auch andere zu Wort kommen, halte dich aber auch nicht zu sehr zurück







